Gruppensupervision

Bei einem Eisberg liegt nur ein kleiner Teil der Masse gut sichtbar über dem Wasser. Ein viel größerer Teil liegt unsichtbar darunter.

Ganz ähnlich verhält es sich in Gruppen mit den Faktoren, die für eine guten Zusammenarbeit in wichtig sind.

Dabei handelt es sich zum Beispiel um Wünsche, Befürchtungen oder Konflikte.

Sie werden in Gruppen oft nicht angesprochen. Trotzdem haben sie im Hintergrund großen Einfluss.

Dazu kommen die Folgen von Veränderungen, die sich in der Geschichte und der Kultur der Gruppe wieder finden.

Die richtigen Faktoren sichtbar und verhandelbar zu machen, das ist eine wesentliche Aufgabenstellung von Gruppensupervision und Teamentwicklung.

Mein Ansatz zielt darauf, den Gruppenmitgliedern eine bisher ungenutzte Form der Reflexion zu ermöglichen.

Sie ermöglicht es, ihre Probleme zu klären und Potentiale neu zu entdecken. Ziel meiner Supervisionen ist es, Reflexions- und Aushandlungsprozesse zu initiieren, damit die Gruppe für sich eine Verbesserung ihrer Zusammenarbeit erreichen kann.

Ich bin ein Schüler der Klagenfurter Schule, die in der Tradition Kurt Lewins steht und die Idee der Selbstaufklärung vertritt.